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Ein digitales Gedenkbuch: so geben Gemeinden Jubiläen und Gedenkmomenten ein Gesicht

Hundert Jahre ÖSHZ, fünfundzwanzig Jahre kommunaler Sportdienst oder eine Gedenkfeier am 11. November: öffentliche Verwaltungen feiern und gedenken öfter, als man denkt.

Ein digitales Gedenkbuch: so geben Gemeinden Jubiläen und Gedenkmomenten ein Gesicht

Meist gehört dazu ein Empfang oder eine Feierlichkeit, mit Reden und einem offiziellen Moment. Was oft fehlt, ist eine Möglichkeit, der Stimme von Einwohnern, Mitarbeitenden und Partnern in diesem Moment einen Platz zu geben.

Vom Empfang zum bleibenden Andenken

Gemeinden setzen Wens on Web ein, um genau diese Lücke zu schließen. Bei einem Jubiläum der Organisation selbst, zum Beispiel wenn ein Kultur- oder Sportdienst ein jahrzehntelanges Bestehen feiert, werden Einwohner, ehemalige Mitarbeitende und Partnerorganisationen eingeladen, über eine Wunschseite ihre Erinnerungen zu teilen. Wer vor Jahrzehnten die erste Schwimmstunde im Gemeindebad hatte, wer einst als Jugendarbeiter begann und jetzt in den Ruhestand geht, wer die Gründung des Dienstes noch persönlich miterlebt hat: jeder kann eine Botschaft, ein Foto oder eine Anekdote hinterlassen.

Gedenken auf respektvolle Weise

Bei Gedenkmomenten wie dem 11. November oder einer Befreiungsfeier ist der Ton selbstverständlich ein anderer. Hier geht es nicht um festliche Anekdoten, sondern um Respekt und Dankbarkeit. Einwohner können eine kurze Botschaft an Veteranen, Widerstandskämpfer oder ihre Angehörigen hinterlassen. Schulen können als Klassenprojekt eine gemeinsame Botschaft einreichen. Diese Wünsche werden anschließend zu einem digitalen Gedenkbuch gebündelt, das während der Feierlichkeit gezeigt oder vorgelesen werden kann.

Praktischer Aufbau

Die Gemeinde legt im Voraus einen Sammelzeitraum fest, meist einige Wochen vor dem Event. Der Link wird über die kommunalen Kanäle verteilt: Website, soziale Medien, Newsletter und wo sinnvoll über Schulen oder beteiligte Vereine. Nach Ablauf der Sammelperiode wird alles automatisch zu einem übersichtlichen Dokument gebündelt, bereit zum Ausdrucken oder zur digitalen Anzeige auf einem Bildschirm während der Feierlichkeit oder des Empfangs.

Warum das einen Unterschied macht

Eine Rede des Bürgermeisters bleibt wichtig, aber oft sind es die kleinen, persönlichen Botschaften ganz normaler Einwohner, die den stärksten Eindruck hinterlassen. Eine gebündelte Übersicht von Dutzenden oder Hunderten Reaktionen zeigt außerdem greifbar, wie viel ein Dienst, eine Organisation oder ein historisches Ereignis für die Gemeinschaft bedeutet, etwas, das sich in Zahlen oder einem Jahresbericht kaum fassen lässt.

Ein Archivstück für später

Neben dem Wert am Tag selbst wird eine solche gebündelte Übersicht auch zu einem bleibenden Dokument. Für einen Dienst, der fünfundzwanzig Jahre besteht, ist es ein greifbarer Beweis dafür, was dieser Dienst für die Gemeinschaft bedeutet hat, etwas, das Jahre später bei einem nächsten Jubiläum oder im Gemeindearchiv noch nachgeschlagen werden kann.

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